Die orthodoxe Kirche in Mazedonien
Korrekt und tolerant ist das Verhaltnis der Orthodoxen Kirche in Mazedonien zu Komaja. Trotz ihrer Skepsis gegenuber den alternativen geistigen Bewegungen (und/oder Gruppen) haben die Vertreter der Kirche auf eine tolerante, wenn auch verhaltene Weise, die Grundprinzipien des orthodoxen Christentums durch den offentlichen Dialog mit Komaja und anderen Gruppen vertreten.
So hat z.B. Pater David (ein herausragender Vertreter der neuen Generation mazedonischer Monche) an einer Podiumsdiskussion mit dem Titel "Die Jugend zwischen Liebe und Trieb" teilgenommen, die vom damaligen Leiter der Komaja in Mazedonien, Goran Cutanoski, veranstaltet wurde. An der sehr gut besuch-ten Veranstaltung unter der Schirmherrschaft der Jugendzeitschrift "Mlad Borec", haben auch namhafte Personlichkeiten wie z.B. Prof. Dr. Elizabeta Seleva (Vergleichende Literaturwissenschaft), Dr. sci. Ljiljana Klisic (Klinische Psychologin) und Dr. phil. Olga Murdjeva Skaric (Entwicklungspsychologin) teilgenommen.
Die Podiumsdiskussion fand breite Resonanz in der Offentlichkeit und in den Medien. Komajas Zutritt zur Sexualitat des Menschen, die Makaja selbst vorstellte, wurde sehr gewurdigt.
In der Fernsehtalkshow "Grauzone" auf dem Sender Kanal 5 im Winter 1999 waren Dobrinka Ivanova, damalige Leiterin der Komaja in Mazedonien, Dr. phil. Ljubomir Cuculovski (Religionsphilosophie), Aleksandar Ivanovski (Theologe) und Dragan Simonovski als Vertreter fur den orthodoxen Glauben zugegen. Auch hier gilt es, die Toleranz und Dialogbereitschaft des orthodoxen Vertreters hervorzuheben.
